Weltgebetstag aus Vanuatu
  05.03.2021

Bild einer Künstlerin aus Vanuatu
Am Freitag, dem 5. März, um 18.55 Uhr werden die Glocken unserer Kirche läuten. Sie laden zur Feier des Weltgebetstags ein.

Vanuatu ist ein Südseeparadies: ein kleines, dörflich geprägtes Land mitten im Pazifischen Ozean. Es besteht aus 83 Inseln, 67 sind bewohnt. Vanuatu liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, einem Vulkangürtel, der den Pazifik von drei Seiten umgibt. Der Klimawandel und der damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels machen Vanuatu besonders zu schaffen. Tropische Wirbelstürme werden immer heftiger und richten viel Schaden an. Außerdem geht der Fischbestand durch die wärmeren Wassertemperaturen zurück. Trotz aller Sorgen stehen die Menschen in Vanuatu auf Platz eins im weltweiten Glücksindex.

Mit Frauen aus Vanuatu können Sie Gottesdienst feiern. Sie haben den diesjährigen Weltgebetstag vorbereitet: informiert beten – betend handeln. Ihr Thema lautet: Worauf können wir bauen?

Ein 15-minütiger Videogruß des lippischen WGT-Teams um Pfarrerin Brigitte Fenner wird ab dem 4. März auf https://www.evangelippisch.de verfügbar sein.

Am 5. März wird um 19 Uhr zudem deutschlandweit ein Fernsehgottesdienst auf Bibel-TV ausgestrahlt.

Auf www.lippische-landeskirche.de/Kollekte finden Sie einen Link zum digitalen Klingelbeutel. So können Sie auch in diesem Jahr die Projekte des WGT tatkräftig unterstützen.

Das Foto zeigt ein Bild von Juliette Pita „Cyclon PAM II. 13th of March 2015“. Sie hat es für den Weltgebetstag angefertigt.

„Schützend lehnt sich die Frau über das Kleine, geborgen an der Brust.
Sie sitzt auf dem Boden und neigt ihr Haupt.
Sie betet um Hilfe für sich und ihr Kind.

Angelehnt an eine Palme, ihr Stamm, ihre Wurzeln geben Sicherheit.
Die starke Palme biegt sich im stürmischen Wind.
Sie bricht nicht, denn ihre Wurzeln reichen weit.

Tief verwurzelt, gegründet will ich sein.
Dann habe ich Grund zur Hoffnung.
Dann will ich meinen Blick erheben und werde sehen:
Ein neuer Morgen bricht an.
Ein Morgen, der Zukunft und Hoffnung verspricht.“

Bildbetrachtung von Andrea Weber